die Bewohner/innen

die Bewohner/innen

Indi

Malinois, 26.06.2011

Nadja`s Privathündin und Mitarbeiterin, ADHS und div.gesundheitliche Problematiken

Mic

Mischling, ca 2013

Mitarbeiter und der einzige richtig normale Hund hier ;-) leider mit einer alten Hüftverletzung (seine Hüfte war wahrscheinlich von einem Autounfall gebrochen und komplett verschoben zusammen gewachsen)

Imala sucht Paten

Bullterrier-Mix, 11.2016

Ehemalige Pflegehündin, mit einem Potential das sie unvermittelbar machte. Eine ursprünglich sehr gehemmte Hündin mit grossen Angstthematiken und einem Aggressionspotential.

Moshu

Mischling, ca 2009 oder älter

RIP Moshu

Nach Mic einer der "Einfachsten". Er beisst zwar ab und zu mal Rottweiler, Herdenschutzhunde und Co oder auch mal Tierärzte. Charakterlich einer der Kategorie "Hausdrache", der der "Jugend" (und allen Anderen) lauthals die Leviten liest. Ein liebenswerter Griesgram. Seine verkrümmten Vorderbeine, neurologische Probleme und seine Demenz machen uns etwas Zusatzarbeit aber Moshu wurde auch anhänglicher und "Altersmilde"

Leon

Listenhund x Jagdhund, September 2018

RIP Leon

Unser "Angsthäschen" mit Potential. Seinen Charakter kurz zu beschreiben ist fast nicht möglich. Gesundheitlich begleiten ihn ein paar Allergien, das Pica Syndrom sowie weitere psychische Erkrankungen und leider sehr schlechte Gelenke mit bereits hochgradiger Arthrose..

Amiro

Ciobanesc Romanesc Carpatin-Mix, Juli 2018

Amiro sucht ein Zuhause und noch weitere Paten

Amiro stammt aus Rumänien, seine Platzierung und die ersten Pflegestellen passten nicht, so landete er bei uns. Innerlich ein weiches Herz und viele Unsicherheiten und Ängste, eine PTBS und eine nicht unerhebliche Aggressionsproblematik, begleiten ihn.

Unter "Zuhause gesucht findet man seinen ausführlichen Beschrieb.

Sikari

Chihuahua, ca Marz 2016

Sikari sucht noch weitere Paten

Durch einen Todesfall mussten 5 Chis plaziert werden, Sikari war die Unsicherste und konnte auch beissen wie ein Piranja. Ängste und wahrscheinlich auch eine Bindungsstörung, nebst ein paar anderen gesundheitlichen Themen, begleiten sie durch ihr Leben.

Die Entwicklung läuft.

Mato

Rottweiler, 1.April 2023

Mato sucht weitere Paten

Mato stammt von einem Vermehrer hier in der Schweiz, kam in schlechte Haltung, wurde dort rausgeholt und via Zwischenplatz kam er dann mit knapp 16 Wochen zu uns. Kein einfacher Hund, sondern einer mit Potential, daher nicht zur Vermittlung stehend. 

R.I.P. Tigo

Jack Russel Terrier, ca 8-10 Jahre

gone but never forgotten

Tigo ein waschechter Terrier mit gefülltem Strassenhund-Rucksäckchen.. 

leider hat uns das Leben Tigo (durch eine Wasservergiftung) viel zu früh aus unserer Mitte gerissen..

Peppo sucht Paten für seinen "Gnadenplatz"

Peppo

Jack Russel Terrier-Mix, ca Frühling 2025

PEPPO sucht Paten für seinen «Gnadenplatz»

Rasse: Jack Russell Terrier Mischling
Farbe: tricolor
Alter: ca 08.2024
Geschlecht: männlich, intakt
Herkunftsland (momentaner Aufenthalt): Schweiz
"Zucht"land: Ungarn

Peppo kam Anfang Juni 2025 mit seiner Schwester aus Nagyata`d, Ungarn in die Schweiz insTierheim Surber. Er sollte, wie seine Schwester vermittelt werden. Es wurden bei Peppo aber diverse Auffälligkeiten festgestellt und diese auch umfassend medizinisch abgeklärt. Der Befund durch MRT, diverse, auch labortechnische Untersuchungen in der Neurologie des Tierspital in Zürich lautet:

«Verdachtsdiagnose/n: 1) neurodegenerative Erkrankung

Kommentar: Die Elektrodiagnostik ergab keine eindeutigen Hinweise auf eine Erkrankung der Muskulatur (wie z. B. eine Muskeldystrophie). Auch die Kreatin-Kinase, ein muskelspezifisches Enzym, lag im Normbereich. Die MRT-Untersuchung zeigte eine Atrophie bzw. Hypoplasie der weissen Substanz, insbesondere des Corpus callosum, sowie ein vergrössertes Ventrikelsystem, vermutlich im Sinne einer Dilatation ex vacuo infolge von Gewebeverlust. Die Liquoruntersuchung war unauffällig.

Aufgrund von Peppos Alter, der klinischen Symptomatik und den MRT-Befunden besteht der Verdacht auf eine neurodegenerative Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, die durch den allmählichen Verlust von Nervenzellen und deren Funktion gekennzeichnet ist. Dieser Prozess führt häufig zu motorischen, kognitiven und sensorischen Beeinträchtigungen und ist in der Regel unumkehrbar.

Der Gentest auf die bei Jack-Russell-Terriern häufiger vorkommenden neurodegenerativen Erkrankungen fiel negativ aus. Dennoch gehen wir von einer neurodegenerativen Erkrankung aus, die durch diesen Test nicht erfasst wird. Leider ist davon auszugehen, dass sich Peppos Symptomatik im Verlauf weiter verschlechtern wird. Für neurodegenerative Erkrankungen steht derzeit keine gezielte Therapie zur Verfügung.» (Zitat aus dem Bericht)

Aufgrund dieser Diagnose ist eine Vermittlung ethisch und praktisch sehr schwierig, denn Peppo hat durch diese Erkrankung spezielle Bedürfnisse, Einschränkungen und es ist sehr schwer vorauszusehen, wie und wie schnell sich sein Zustand ändert. Wenn die Einschränkungen seine Lebensqualität zu stark beeinträchtigen, wird unnötiges Leid durch eine Euthanasie verhindert werden müssen.
Gemäss Aussage der Neurologen ist es schwer zu sagen wann dies soweit sein wird und kann bei 2,5 Monaten oder auch 2,5 Jahren liegen..
Wie wir bei unserem an Hirn und Kleinhirn Atrophie leidenden, unterdessen vorausgegangenen, Moshu erlebt haben, kann das Gehirn auch vieles kompensieren und andere Bereiche können teils Aufgaben übernehmen, aber eben auch nicht alle und alles. Fakt ist, man weiss nicht, wie es sich entwickelt, es ist in der Regel damit zu rechnen, dass es sich weiter verschlechtert. Auch unsere Sikari hat übrigens eine leichte Hirn Atrophie, das ist bei Kleinhunden scheinbar gar nicht so selten. Bei ihr und auch bei Moshu war der Rückgang der Gehirnmasse aber "verteilt" und nicht wie bei Peppo auf einen Bereich in dem Ausmass bezogen.

Der Corpus Callosum ist der Verbindungs"balken" zwischen der rechten und der linken Gehirnhälfte und daher sehr wichtig.
"Der Corpus callosum ist zur Verbindung der beiden Hemisphären das wichtigste Bahnsystem. Es trägt etwa 200 Millionen Fasern, die den Informationsaustausch ermöglichen. Wie das Beispiel der Split-Brain-Patienten zeigt, ist dieser Informationsaustausch sehr wichtig." (Zitat aus dasgehirn.info) wir lesen uns noch tiefer in die Thematik ein..

Peppo ist ein sehr ängstlicher Hund, noch nicht stubenrein und kennt halt als pubertierender, entwicklungsverzögerter/eingeschränkter Auslandtierschutzhund vieles noch nicht. Wie gut er lernfähig ist, wird sich auch noch zeigen, bisher wirkt er auch in dem Bereich eingeschränkt. Auch damit kennen wir uns schon etwas aus, wir begleiteten auch schon Hunde mit einer geistigen Behinderung und vieles lässt sich aus dem Humanbereich übertragen, da hilft mir meine Ausbildung zur Sozialpädagogin HF und die Arbeitserfahrungen zusätzlich.
Peppo ist in vielen Dingen ein normaler Junghund, hat aber leider schon deutliche motorische, sensorische und auch kognitive Einschränkungen, welche sich leider seit Juni 25 tendenziell verschlechtern und eben auch nicht geheilt werden können.

Peppo braucht spezielle Betreuung und Förderung und hat trotz seiner Beeinträchtigungen ein Recht auf ein gutes, für ihn angepasstes, möglichst normales Leben und entsprechende Haltungsbedingungen und Förderung.

Somit kamen wir beim Tierheim Surber ins «Gespräch», wir kennen uns von diversen Weiterbildungen bereits. Da wir finanziell keinen weiteren, tendenziell «aufwändigen Fall» aufnehmen können, fanden wir einen guten Konsens unter befreundeten Organisationen.

Wir suchen nun Paten für Peppo und das Tierheim Surber ergänzt, wenn nötig, diese bis zum vereinbarten Betrag von 500.- pro Monat. Allfällige weitere Tierarztkosten, Therapie, Futter und Co übernehmen wir selbst – haben aber eine gesicherte Finanzierung (zum Freundschaftspreis), was uns eine Zusage möglich gemacht hat.
Wir haben Peppo nun fix übernommen und er ist schon ziemlich gut in unsere Gruppe integriert.
Peppo ist ein aufgestellter Kerl und wir freuen uns, ihn begleiten zu dürfen.

Peppo hat bereits ein wundervolles Patenpaar gefunden, welches 200.- pro Monat übernimmt (und öfters auch Futter und Kauzeug, denn Peppo hat sich als Allergiker geoutet) und damit uns und auch das Tierheim Surber entlastet. Danke von ganzem Herzen.

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Patenschaften können vom Betrag her frei gewählt werden, ob 10.- oder 100.- spielt keine Rolle – jeder Franken ist wertvoll und hilfreich. Wir suchen mehrere Paten, damit der Betrag idealerweise dadurch gedeckt wird. Meldet Euch doch bei Fragen ungeniert unter nadja@bringupaw.com

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