Finanzielle Hilfe (Paten) für ehemaligen "Ramiswil Hund" gesucht!
Wir wurden angefragt, einen ehemaligen Hund vom geräumten Hof in Ramiswil zu übernehmen. Der Fall erschüttert aktuell die Schweiz.. Zum Fall selber wollen und können wir uns nicht äussern. Hier geht es um einen bestimmten Hund, für den wir um Hilfe gebeten wurden.
Der Hund der nun zu uns kommen soll, wurde von der Hofbetreiberin einige Zeit vor der Räumung an div Leute gegeben, die ihn teilweise eigentlich behalten wollten, mit seinem Verhalten aber überfordert waren. Er wurde herumgereicht, bevor er dann zum aktuellen Platz kam. Ursprünglich als "Pflegeplatz" vereinbart, dazu weiter unten mehr. Der Hund zeigt ausgeprägte Sozialisierungsdefizite und eine grössere Angstthematik, wohl auf Grund der deprivierten Aufzucht/Haltung in einem Stall (zeitweise auf einem anderen Hof).
Es ist ein ca 1 jähriger Herdenschutzhund-(Mix), vermutlich Maremmano, eventuell mit weissem Schäferhund gemischt. Gesundheitlich muss Vieles noch abgeklärt werden, er konnte unterdessen zumindest Gewicht zulegen und wurde entwurmt.
Die Besitzverhältnisse sind unterdessen geklärt und die uns anfragende Person hat den Hund dann nach dem Eklat in Ramiswil fix übernommen, der Hund lief zuvor auf eine andere Person als die Hofbetreiberin, gehört also nicht zur Beschlagnahmung. Zuständiges Veterinäramt ist informiert und nun läuft alles rechtlich korrekt ab.
Die Übernahme des Hundes durch die uns anfragende Person, auch wenn sich da schon gezeigt hatte, dass der Platz auf Dauer nicht geeignet ist, bringt nun halt auch die Verantwortung mit sich, einen geeigneten Verein/Platz zu finden, was in der heutigen Zeit für Hunde mit Defiziten sehr schwer ist und oft höhere Kosten mit sich bringt, welche nicht von der anfragenden Person getragen werden können.
Den Hund weiter zu behalten ist keine langfristige Option, allein schon die Wohnlage macht eine Umplatzierung mehr als sinnvoll und wir unterstützen die Entscheidung, einer Umplatzierung voll und ganz!
Der Hund braucht ein ruhiges Umfeld und fachkundige Unterstützung, um seine Probleme anzugehen und sich positiv zu entwickeln.
Es laufen zudem Gespräche mit einem Tierheim, da aber der Tierheimalltag und wechselnde Betreuungspersonen für solche Hunde schwierig sein können, würde die Lösung bei uns bevorzugt.
Soweit so gut - aber: Wir sind ein sehr kleiner Verein und betreuen auf unserem Gnadenhof mit Pflegeplätzen für schwer vermittelbare Hunde aktuell 8 grösstenteils anspruchsvolle und auch chronisch kranke Hunde (und einige nicht vermittelbare Katzen) und wir müssen, aus finanziellen Gründen, die Übernahme ablehnen. Wie leider sehr oft..
Wir haben den Hund trotzdem besucht und einige Stunden investiert, um einen Eindruck zu bekommen und die Integrationschance in unsere Gruppe etwas einschätzen zu können.
Soweit so gut. Viel Arbeit und definitiv schwer vermittelbar, aber möglich.
Die einzige Möglichkeit für uns wäre, wenn wir vorgängig genug Paten finden, damit ein Mindestbetrag zwischen 660.- und 810.- pro Monat zugesagt wird. Das ist ein sehr günstig berechneter Betrag, den andere Tierschutzvereine bei uns für Pflegeplätze bezahlen müssten (da jedoch ohne Tierarztkosten, also ein grösseres Risiko und finanzielle Belastung für uns). Privatpersonen haben einen höheren Tarif, wir würden den Hund dann auch fix übernehmen.
Allfällige Paten müssen sich im Klaren sein, dass sie den Hund über Monate/Jahre unterstützen. Bitte denkt erst gut darüber nach, was für Euch möglich ist, bevor Ihr uns eine Patenschaft anbietet!
Der Hund sollte vermutlich in unsere Gruppe integrierbar sein, eventuell situative Abtrennung aber kein fixer Einzelplatz. Also aktuell theoretisch hier möglich - bis auf eben - die Finanzen.
Da so viele Menschen da draussen schreiben, dass sie doch helfen würden, wollen wir versuchen, ob das dann auch effektiv so wäre und so entstand dieser Aufruf. Ein Versuch ist es wert, finden wir.
Sehr gerne darf er geteilt werden. Vielen Dank auch dafür
Gesundheitsabklärungen allein kosten schnell einen Haufen Geld, Unterkunft, Futter, Zubehör kostet auch und die Betreuung und die Arbeit an den Verhaltensproblemen braucht Zeit und Zeit ist nun mal auch Geld, auch wenn wir das ehrenamtlich machen. Eine Vermittlung an einen geeigneten Platz braucht in der Regel auch einiges an Zeit, denn passende Plätze sind rar, auch wenn viele Menschen helfen wollen, müssen gewisse Voraussetzungen nun mal erfüllt sein und es muss passen. Nur weil es "dringend" ist, wird der Hund nicht an x beliebige Menschen abgegeben, die es zwar oft gut meinen aber keine Ahnung davon haben, was da alles auf sie zukommen kann und wird.
Der Hund wurde die letzten 2-3 Monate schon mehr als genug herumgereicht - auch das macht etwas mit einem Hund - und zwar nichts Gutes.
Also: wir suchen nun Menschen die mit einem frei gewählten monatlichen Beitrag dem Hund den Platz bei uns ermöglichen würden.
Schreibt uns gerne, bitte erst NACH reiflicher Überlegung, per Mail, welchen Betrag Ihr monatlich, bis zur definitiven Vermittlung bezahlen möchtet. Auch kleine Beträge sind willkommen, schlussendlich kommt man mit genug Paten auch auf den nötigen Betrag. Falls in den nächsten Tagen (heute ist Sonntag der 23.11.25) genug Patenschaften zusammen kommen, würden wir Euch informieren und den Hund dann übernehmen. Falls nicht, hoffen wir darauf, dass es mit dem erwähnten Tierheim klappt und der Hund sich damit irgendwie arrangieren kann und von dort aus irgendwann den passenden Platz findet. Auch da würden wir Euch natürlich informieren.
Unsere Mail: nadja@bringupaw.com
Hoffnungsvoll
Nadja und der BringUPaw Special Home Vorstand